Sie werden innert 15 Sekunden auf die aktuelle Seite unter www.honigportal.ch umgeleitet.
Klicken Sie hier falls Sie direkt auf www.honigportal.ch gelangen möchten
Infos zu Bienenprodukten
Gerne stellen wir Ihnen Produkte der Bienen vor.
Gewisse Produkte müssen zuerst weiterverarbeitet werden, damit sie dem Menschen nützlich sind. Produziert werden aber alle bei jedem Imker, und zwar von den Bienen. Lediglich die Mengen varieren, von Imker zu Imker, von Bienenvolk zu Bienenvolk, und nicht zuletzt von Jahr zu Jahr.
Honig?
Honig ist der Süssstoff, welchen die Bienen aus Nektar und Honigtau bereiten. Aus dem Nektar wird von den Bienen Blütenhonig, aus dem Honigtau (den Ausscheidungen der Blattläuse) der Waldhonig produziert. In der Schweiz entsteht ca. 2/3 Waldhonig, der Rest ist Blütenhonig. Die Schweiz deckt nur ca. 1/3 ihres Honigbedarfs aus der eigenen Produktion, der Rest wird importiert. Mit einem Durchschnittskonsum von ca. 1.2 kg pro Kopf und Jahr liegt die Schweiz weltweit an der Spitze.
Honig ist das einzige natürliche Süssmittel, welches zurecht weltweit das Image eines gesundheitsfördernden Lebensmittels für jung und alt hat. Die Honigauthentizität oder die Honigechtheit hat zwei verschiedene Aspekte: Honigproduktion ohne Verfälschungen und die Honigumschreibungen, betreffend der botanischen und geographischen Herkunft. Wir deklarieren unseren Honig klar und unmissverständlich.
Bienenwachs?
Das Wachs ist in erster Linie die Wiege des Bienenvolks. Es wurde von den Menschen seit ältesten Zeiten für viele Zwecke verwendet. Heute benutzt man Bienenwachs als reines Naturprodukt in der Medizin, Kosmetik sowie für Gebrauchsgegenstände. Durch einen komplexen "Ausschwitzvorgang" werden Wachsplättchen von den Bienen hergestellt.
Weiterführende Informationen über Bienenwachs finden Sie hier.
(Quelle: Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung, Liebefeld BE, 1999)
Blütenpollen?
Blütenpollen sind eine Vielzahl von mikroskopisch kleinen Körnchen, die sich in den Staubbeuteln der Blüte befinden und den männlichen Samen dieser Blüte darstellen. Die Bienen sammeln den Blütenstaub (Pollen) verschiedener Pflanzen und tragen ihn als Pollenhöschen an den Hinterbeinen zu Nahrungszwecken ins Bienenvolk ein. Der Pollen ist ein hervorragendes Spezial-Nahrungsmittel und es werden ihm viele therapeutische Wirkungen nachgesagt.
In der Schweiz wird nur bienengesammelter Pollen produziert. Die Jahresproduktion der Schweizer Pollenimkervereinigung beträgt gegenwärtig ca. 1000 kg.
Blütenpollen haben die unterschiedlichsten Formen. Man kennt kugelige, ovale, eckige und pyramidenförmige Pollenkörner. Zur Unterscheidung der vielgestaltigen Formen und Farben wird der Pollen im Mikroskop vergrössert. So winzig das einzelne Pollenkorn ist, so riesig ist die Gesamtzahl. Eine Löwenzahnblüte hat z.b. bis zu 240 000 Pollenkörner, Haselkätzchen 4 Millionen, eine Maispflanze gar 50 Millionen Blütenpollen.
(Quelle: Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung und Schweizerische Pollenimkervereinigung)
Gelée Royale?
ist der Futtersaft, mit dem Bienen ihre Königinnen aufziehen. Er entscheidet, dass eine Made zur Königin wird. Es wird in spezialisierten Imkereien produziert. In einer Bienensaison kann der Imker ein Volk dazu bringen, ca. 500 g dieses besonderen Saftes zu produzieren. In der Schweiz wird Gelée Royale noch wenig kommerziell produziert. Diesem raren und äusserst spannendem Produkt werden viele Fähigkeiten nachgesagt, einige davon sind unabstreitbar, andere dienen eher komerziellem Nutzen.
Weiterführende Informationen über Gelée Royale finden Sie hier.
(Quelle: Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung, Liebefeld BE, 1999)
Kittharz oder Propolis?
Die Bienen sammeln Harz von Rinden und Knospen der Bäume und verarbeiten es zu Propolis. Damit dichten sie ihren Bienenkasten gegen Luftzug ab. Der Mensch nutzt die Propolis in der Medizin als natürliches Arzneimittel. Propolis ist das stärkste natürliche Antibiotikum. Für den Gebrauch als Heilmittel gilt die Heilmittelgesetzgebung. Noch ist Propolis jedoch darin nicht umschrieben und es gibt daher auch keine verbindlichen Qualitätskriterien.
Weiterführende Informationen über Propolis finden Sie hier.
(Quelle: Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung, Liebefeld BE, 1999)
Bienengift?
Der Bienenstich, und somit auch das Bienengift, verursacht wohl Schmerz,
verfügt aber auch über vielfältige biologische und Heilwirkungen.
Frisch geschlüpfte Bienen haben noch kein Gift. Nach 2-3 Tagen beginnen die Giftdrüsen Bienengift zu produzieren. 2 - 3 Wochen alte Bienen besitzen am meisten Gift. Durch eine spezielle Sammeltechnik können grössere Mengen Bienengift gewonnen werden. In der Schweiz gibt es keine kommerzielle Bienen-giftproduktion.
Wenn die Biene den Menschen oder ein Säugetier mit elastischer Haut sticht, so bleibt der Stachel mitsamt dem Stechapparat in der Haut hängen. Die Biene stirbt nach 2 -3 Tagen.
Hilfe beim Bienenstich
- Stachel entfernen: Wenn die Biene einen Menschen gestochen hat, bleibt ihr Stachel mit der Giftblase in der Haut stecken. Er muss als erstes entfernt werden. Dazu wird der Stachel seitlich mit dem Fingernagel herausgewischt. Nie mit beiden Fingern anfassen, damit sich die Giftblase nicht vollends ins Gewebe entleert.
- Kühlen: Danach kühlt man die brennende, juckende und schmerzende Einstichstelle durch kalte Umschläge mit Essigwasser (1 Teil Essig auf 2 Teile Wasser) "Coldpacks" oder Eiswürfel, Kältespray oder Alkohol. Auch die Auflage von frischen Zwiebelscheiben oder Propolis-Tinktur kann helfen. Die betroffene Körperstelle ruhig stellen und womöglich hochlagern.
- Arztbesuch: Treten grössere Schwellungen, stärkere Schmerzen oder in den Tagen danach rote Streifen unter der Haut auf, muss der Arzt aufgesucht werden. Normalerweise lassen die Beschwerden rasch nach. Innerhalb 1 - 3 Tagen heilt der Einstich.
Weiterführende Informationen über Bienengift und Stiche finden Sie hier.
(Quelle: Schweizerisches Zentrum für Bienenforschung, Liebefeld BE, 2000)
| Imkerei honig-habis | |
|---|---|
| Reto Habisreutinger | |
| Schulstrasse 3 | |
| CH-4458 Eptingen | |
| t: +41 793567857 | |
| @: | Stand: Do. 13. Mai 2010 |

